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| Nuclear Cargo + Service GmbH (NCS), Hanau |
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Nuclear Cargo + Service GmbH transportiert und sichert folgende Güter zu Lande, zu Wasser und in der Luft: - unbestrahlte Kernbrennstoffe, Uran in allen Anreicherungsgraden, Mengen und Formen, Plutonium in reiner Form oder im Gemisch mit Uran - bestrahlte Kernbrennstoffe, bestrahlte Brennelemente, hochradioaktive Abfälle, Kernbrennstoffproben - sonstige radioaktive Stoffe, Großquellen für Industrie und Medizin, radioaktive Feststoffe, radioaktive Abfälle, kontaminierte Gerätschaften und Werkzeuge Hauptgeschäftsfeld des NCS Geschäftsbereiches Schwerlastverkehr ist der Transport von Transformatoren und Generatoren für die deutsche Energieversorgungswirtschaft. Für die bis zu 450 Tonnen schweren Transporte unterhält die Schwerlastgruppe einen eigenen Schienen- und Straßenfuhrpark. Tochter der deutschen Bahn Die Nuclear Cargo + Service GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG und gehört zum Geschäftsfeld Freight Logistics der Stinnes AG. Stinnes verbindet mit seinen vier Geschäftsfeldern Schenker, Railion, Freight Logistics und Intermodal im Landverkehr, in der Luft- und Seefracht sowie im globalen Supply Chain Management logistische Kompetenz und Schienen-Know-how. Mit einem Umsatz von 11 Mrd. Euro, 65.000 Mitarbeitern und rund 1.100 Standorten in allen wichtigen Wirtschaftsregionen zählt das Unternehmen zu den führenden Transport- und Logistikdienstleistern weltweit. Die Stinnes AG ist ein Unternehmen der Deutschen Bahn AG. Generaltransporteur für Castoren Wurde 1998 Generaltransporteur des Bundes und Nachfolger der Transnuklear GmbH, die wegen des Kontaminationsskandals mit Castorbehältern in die Schlagzeilen geraten war. Umzug nach Hanau Im Jahre 2004 war die Schwerlastgruppe der NCS nach Hanau umgezogen. Die bis dahin auf fünf Standorte verteilte Schwerlastgruppe der NCS hat am 12.12.04 ihre Standorte in Mainz (Zentrale) und Darmstadt (Straßengruppe) geschlossen und nach Hanau verlegt. Erhalten bleiben die Standorte der Schwerlastgruppe in Berlin, Hagen (beides Einsatzstandorte für Schienentransporte) und Düren (Verkauf). Mitte 2006 gab die NCS Pläne bekannt, nach den ein neues Atommülllager in Hanau gebaut werden solle. Deutsche Bahn will sich von NCS trennen Im Dezember 2006 wurden Gerüchte laut, dass die Deutsche Bahn AG sich von ihrer NCS-Tochter trennen wolle, da diese immer wieder wegen der Castortransporte für negative Schlagzeilen sorgt - und so das Image schädige. 01.01.2007: Deutsche Bahn verkauft Atomtransport-Tochter an französische Firma Die Deutsche Bahn steigt aus dem Geschäft mit Atomtransporten aus. Die Tochter Nuclear Cargo + Service (NCS) mit Sitz im hessischen Hanau wurde rückwirkend zum 1. Januar an die französische Firma Daher (Marseille) verkauft, wie der bundeseigene Konzern am Freitag mitteilte. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Alle 125 Beschäftigten werden übernommen. Die 1985 gegründete NCS erzielte im vergangenen Jahr 44 Millionen Euro Umsatz. Sie fährt unter anderem Castor-Transporte ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben, die immer wieder von Protesten begleitet werden. Mit dem Verkauf will sich die Bahn weiter auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. weitere Anlagen am Standort verfügbar:
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